Düren 99 stellt die Weichen für die kommende Saison und begrüßt mit Henning Ten Brink einen vielversprechenden Trainer für die nächsten Jahre. Ab dem 01. Juni 2026 wird Ten Brink als neuer Cheftrainer die 1. Herrenmannschaft betreuen.
Der 40-jährige übernimmt das Amt von Manuel Schauff, der aus privaten Gründen den Verein am Ende der Saison verlassen wird. „Mit Manuel verlieren wir einen engagierten und sehr geschätzten Übungsleiter. Er hat die Mannschaft mit einer klaren Spielidee durch schwierige Zeiten geführt und dafür sind wir ihm sehr dankbar!“, erklärt Seniorenobmann Stephan Krings. Gleichzeitig freut selbiger sich über die verheißungsvolle Neubesetzung: „Mit Henning ist es uns gelungen einen Trainer für Düren 99 zu verpflichten, der optimal in das vorher ausgearbeitete Profil unseres Wunschtrainers passt.“
Ten Brink verfügt über eine B-Lizenz und bringt langjährige Handballerfahrungen mit nach Düren. Den gebürtige Osnabrücker verschlug es 2009 für das Sportstudium nach Köln. Er spielte viele Jahre in der Herrenabteilung des TuS Königsdorf und stand 2019 mit der 1. Herrenmannschaft in einem unvergessenen Aufstiegsspiel in die Verbandsliga in der Kreissporthalle bereits auf dem Parkett. Seither war er vor allem im Raum Köln als Trainer verschiedener Herren- und Damenmannschaften tätig, unter anderem beim TuS Königsdorf, bei Refrath-Hand und dem MTV Köln.
Nach 3-jähriger Handballpause, in der sich Ten Brink voll und ganz der Familie widmete, kam der Anruf von 99 für den zweifachen Vater offenbar zum richtigen Zeitpunkt. Im Anschluss an erste, sehr offene Gespräche zeigte sich Ten Brink angetan von der Vision der Dürener Verantwortlichen: „Die angestrebte Anschlussförderung und die Integration der Jugendspieler in den Seniorenbereich stellt ein sehr spannendes Projekt dar, dass mich von vornerein gereizt hat. In Düren wartet ein Umbruch auf mich, der mit der Integration und Förderung junger Spieler auch auf sozialer Ebene gelingen muss. Das ist sicherlich herausfordernd. Ich weiß aus vergangenen Stationen allerdings. dass damit auch enorme Kräfte freigesetzt werden können.“
Ein gemeinsames Probetraining Ende Februar bekräftigte dann beide Parteien in ihren Entscheidungen. „Der Handball hat mir 3 Jahre lang nicht gefehlt und kaum stehe ich 90 Minuten in der Halle, will ich es nicht mehr missen!“, verkündete Ten Brink nach dem Training.
Wir freuen uns über diesen Enthusiasmus und blicken optimistisch in die gemeinsame Zeit mit unserem neuen Trainer Henning Ten Brink.
