Nach einer sehr guten Saison, die Düren 99 als Tabellenzweiter beendete und sich damit die Final-4-Teilnahme souverän erarbeitet hatte, wurde es im Halbfinale genau das erwartete Duell: Kampfbeton, hohe Dynamik und eine extrem robuste Abwehrarbeit auf beiden Seiten.
Roetgen legte zunächst vor und setzte sich bis auf 4:7 ab. Düren 99 blieb jedoch dran, nahm die Zweikämpfe an und kämpfte sich Tor um Tor zurück. Der Lohn: ein 9:9 zur Pause – passend zu einer ersten Halbzeit, in der beide Teams kaum freie Würfe zuließen.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb es eng, weil jeder Angriff hart erarbeitet werden musste. Den nötigen Rückhalt lieferte Aria Taghvaee Azizzadeh: Er war aufmerksam in den freien Momenten, stark in den Reflexen und nahm Roetgen mit mehreren wichtigen Paraden über 50 Minuten immer wieder den Schwung. Genau diese Saves machten den Unterschied, wenn vorne gerade kein einfacher Treffer zu holen war.
Die entscheidende Phase kam in der Schlussstrecke: Beim 19:19 war alles offen, doch Düren 99 blieb geduldig, suchte die besseren Abschlüsse und nutzte sie konsequent.DN99 setzte sich am Ende über die klarer herausgespielten Chancen mit 26:24 durch.
Trainerstatement:
„Ein Spiel wie erwartet auf Augenhöhe mit sehr robuster Abwehr auf beiden Seiten. Am Ende haben wir uns die besseren Chancen erarbeitet und sehr gut genutzt.“ (Trainer Dirk Hönscheid)
Spieler:
Aria Taghvaee Azizzadeh (TW), Max Hendrikse (2), Maxim Dick, Theo Bücken, Marian Seitz (10), Raphael Schöller (7), Niklas Helten, Fynn Puderbach (4), Max Leonard Steininger (1), Eliah Hönscheid, Maximilian Feifert (2)
